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Rhodos 1997
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Nachfolgend finden Sie einige nützliche Informationen über Griechenland sowie speziell über die Insel Rhodos. Falls Sie eine Reise nach Griechenland planen, erkundigen Sie sich jedoch bitte zusätzlich in Ihrem Reisebüro nach den aktuellen Gegebenheiten, da wir für die Richtigkeit der folgenden Informationen leider keine Gewähr übernehmen können (Stand Juli 1997).


Devisenbestimmungen:
Pro Person dürfen in griechischer Währung bis zu 100.000 Drs. eingeführt werden. Ausländisches Bargeld und Reiseschecks unterliegen keinen Beschränkungen. Die Ausfuhr von Landeswährung ist auf 20.000 Drs. pro Person begrenzt.

Fotografieren:
Filmmaterial ist in Griechenland wesentlich teurer als bei uns. Die Mitnahme eines Vorrats ist also empfehlenswert. In Museen ist das Fotografieren meist gestattet; Aufnahmen mit Blitz oder Stativ können aber gebührenpflichtig sein. Militärische Anlagen dürfen nicht fotografiert oder gefilmt werden.

Gesundheitsvorsorge:
Es bestehen keine Impfvorschriften, eine Tetanus-Schutzimpung gegen Wundstarrkrampf ist aber unbedingt empfehlenswert. Durch das heiße Klima und ungewohnte Speisen und Getränke ist eine zeitweise Beeinträchtigung des Wohlbefindens möglich. In die Reiseapotheke gehört neben den persönlichen Medikamenten vor allem ein Mittel gegen Durchfall. Ein Sonnenöl mit hohem Lichtschutzfaktor sollte auch unbedingt mit auf die Reise gehen.

Nachtleben:
Bei Touristen sehr beliebt sind die einheimischen Tavernen mit griechischer Musik, in denen man auch gut essen kann. Insbesondere in Rhodos und Umgebung herrscht ein reges Nachtleben, sodass auch an Diskotheken oder Nachtclubs kein Mangel besteht.

Reisekasse:
Auf Rhodos werden ebenso wie im übrigen Griechenland die international gängigen Kreditkarten sowie Eurocheques akzeptiert. Geldautomaten sind in größeren Orten vorhanden (z.B. in Rhodos oder Faliraki). Der Eintausch von Bargeld ist auch an vielen Hotelrezeptionen möglich, wobei der Wechselkurs aber meist ungünstiger ist als am Bankschalter. Bereits vor der Abreise im Heimatland größere Mengen Bargeld umzutauschen, ist nicht empfehlenswert.

Reisekleidung:
Gerade in den sehr heißen Sommermonaten gehört ausreichend luftige Freizeitkleidung ins Gepäck. Um die Haut nicht ständig der Sonne auszusetzen, sind allerdings auch langärmlige Hemden bzw. Blusen unbedingt empfehlenswert. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls dringend anzuraten. Für die mitunter etwas kühlen Abendstunden sollte auch wärmende Kleidung nicht vergessen werden. An den Hotelpools sowie an den Stränden ist normale Bademode üblich. FKK wird nur in geschlossenen, öffentlich nicht zugänglichen Freizeitanlagen toleriert. In den Restaurants besserer Hotels ist das Tragen von Shorts oder gar Badekleidung unerwünscht.

Reisepapiere:
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist ein gütiger Personalausweis ausreichend. Wird stattdessen ein Reisepass mitgenommen, sollte er möglichst keine Stempel der Türkei oder Nordzyperns enthalten, um Probleme bei der Ein- oder Ausreise zu vermeiden. Genauere und aktuellere Auskünfte erhalten Sie in Ihrem Reisebüro.

Reisezeit:
Für Besichtigungen, Rundreisen oder Wanderungen sind die Monate April bis Mai und September bis Oktober am angenehmsten. Die Sommermonate von Mitte Juni bis Anfang September sind dagegen sehr heiß, damit aber auch ideal für Badeferien. An der Westküste weht fast ständig recht heftiger Wind, der im Sommer aber als sehr angenehm empfunden wird.

Sicherheit:
Rhodos ist ein relativ sicheres Reiseziel, in dem man als ausländischer Besucher von den Einheimischen sehr gastfreundlich aufgenommen wird. Trotzdem ist eine gewisse Vorsicht angebracht. Wertsachen wie Ausweispapiere, Geld, Kreditkarten usw. sollten stets unmittelbar am Körper getragen werden; größere Geldbestände und Reiseschecks gehören in den Hotelsafe.

Sprache:
Die Verständigung in Englisch ist relativ problemlos möglich, da sich überall einheimische finden, die zumindest ein wenig englisch sprechen und verstehen. Durch die zahlreichen heimgekehrten Gastarbeiter ist inzwischen auch eine Verständigung in deutsch recht häufig möglich. Auf dem Lande können zumindest Grundkenntnisse der neugriechischen Sprache die Verständigung erleichtern. Straßenschilder und Ortsnamen sind meist sowohl in griechischer als auch lateinischer Schrift verfasst.

Stromspannung:
Im Regelfall 220/230 Volt Wechselspannung. Die deutschen zweipoligen Flachstecker passen normalerweise. Die Mitnahme eines Adaptersets ist dennoch empfehlenswert.

Telefonieren:
Rhodos ist, wie die meisten anderen Orte und Inseln Griechenlands, an das internationale Fernsprech-Durchwahlnetz angeschlossen. Auslandsgespräche sind also problemlos möglich. Das Telefonieren in Tavernen und Hotels ist deutlich teurer als von öffentlichen Kartentelefonen. Telefonkarten sind in Filialen des Telefon- und Telegrafenamtes OTE, sowie in manchen Kafenions oder Lebensmittelläden erhähltlich. Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Trinkgelder:
In den Hotels erwarten Hotelboys für Koffertragen und ähnliche Dienste sowie Zimmermädchen ein Trinkgeld. In Restaurants rundet man den Rechungsbetrag nach oben auf und läßt vielleicht noch einen kleinen Betrag auf dem Tisch liegen. Auch im Taxi rundet man die zu bezahlende Summe nach oben auf.

Uhrzeit:
Im Winterhalbjahr gilt die osteuropäische Zeit (OEZ), die der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um eine Stunde voraus ist; von Ende März bis Anfang September sind die Uhren auf Sommerzeit umgestellt, also ebenfalls unserer mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) um eine Stunde voraus.

Verkehrsmittel:
Mietwagen können sowohl über die international tätigen Mietwagenfirmen als auch über einheimische Verleiher gebucht werden. Letztere sind preislich meist deutlich günstiger, haben in der Regel aber weniger zuverlässige und gepflegte Wagen in ihrem Angebot. Auch Jeeps, Motorräder, Mopeds und Fahrräder können bei vielen Verleihern oder auch direkt an der Hotelrezeption gemietet werden. Auf Rhodos gibt es keine Möglichkeit, mit der Eisenbahn zu reisen.




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