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Devisenbestimmungen:
Pro Person dürfen in griechischer Währung bis zu 100.000 Drs.
eingeführt werden. Ausländisches Bargeld und Reiseschecks
unterliegen keinen Beschränkungen. Die Ausfuhr von Landeswährung
ist auf 20.000 Drs. pro Person begrenzt.
Fotografieren:
Filmmaterial ist in Griechenland wesentlich teurer als bei uns. Die Mitnahme
eines Vorrats ist also empfehlenswert. In Museen ist das Fotografieren meist
gestattet; Aufnahmen mit Blitz oder Stativ können aber gebührenpflichtig
sein. Militärische Anlagen dürfen nicht fotografiert oder gefilmt
werden.
Gesundheitsvorsorge:
Es bestehen keine Impfvorschriften, eine Tetanus-Schutzimpung gegen Wundstarrkrampf
ist aber unbedingt empfehlenswert. Durch das heiße Klima und ungewohnte Speisen
und Getränke ist eine zeitweise Beeinträchtigung des Wohlbefindens
möglich. In die Reiseapotheke gehört neben den persönlichen
Medikamenten vor allem ein Mittel gegen Durchfall. Ein Sonnenöl mit
hohem Lichtschutzfaktor sollte auch unbedingt mit auf die Reise gehen.
Nachtleben:
Bei Touristen sehr beliebt sind die einheimischen Tavernen mit griechischer Musik,
in denen man auch gut essen kann. Insbesondere in Rhodos und Umgebung herrscht
ein reges Nachtleben, sodass auch an Diskotheken oder Nachtclubs kein
Mangel besteht.
Reisekasse:
Auf Rhodos werden ebenso wie im übrigen Griechenland die international
gängigen Kreditkarten sowie Eurocheques akzeptiert. Geldautomaten sind
in größeren Orten vorhanden (z.B. in Rhodos oder Faliraki). Der
Eintausch von Bargeld ist auch an vielen Hotelrezeptionen möglich, wobei
der Wechselkurs aber meist ungünstiger ist als am Bankschalter. Bereits
vor der Abreise im Heimatland größere Mengen Bargeld umzutauschen,
ist nicht empfehlenswert.
Reisekleidung:
Gerade in den sehr heißen Sommermonaten gehört ausreichend luftige
Freizeitkleidung ins Gepäck. Um die Haut nicht ständig der Sonne auszusetzen,
sind allerdings auch langärmlige Hemden bzw. Blusen unbedingt empfehlenswert.
Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls dringend anzuraten. Für die mitunter etwas
kühlen Abendstunden sollte auch wärmende Kleidung nicht vergessen werden.
An den Hotelpools sowie an den Stränden ist normale Bademode üblich.
FKK wird nur in geschlossenen, öffentlich nicht zugänglichen Freizeitanlagen
toleriert. In den Restaurants besserer Hotels ist das Tragen von Shorts oder
gar Badekleidung unerwünscht.
Reisepapiere:
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist ein gütiger
Personalausweis ausreichend. Wird stattdessen ein Reisepass mitgenommen, sollte
er möglichst keine Stempel der Türkei oder Nordzyperns enthalten, um Probleme
bei der Ein- oder Ausreise zu vermeiden. Genauere und aktuellere Auskünfte erhalten
Sie in Ihrem Reisebüro.
Reisezeit:
Für Besichtigungen, Rundreisen oder Wanderungen sind die Monate April bis Mai
und September bis Oktober am angenehmsten. Die Sommermonate von Mitte Juni bis
Anfang September sind dagegen sehr heiß, damit aber auch ideal für
Badeferien. An der Westküste weht fast ständig recht heftiger Wind, der
im Sommer aber als sehr angenehm empfunden wird.
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Sicherheit:
Rhodos ist ein relativ sicheres Reiseziel, in dem man als ausländischer Besucher
von den Einheimischen sehr gastfreundlich aufgenommen wird. Trotzdem ist eine
gewisse Vorsicht angebracht. Wertsachen wie Ausweispapiere, Geld, Kreditkarten usw.
sollten stets unmittelbar am Körper getragen werden; größere
Geldbestände und Reiseschecks gehören in den Hotelsafe.
Sprache:
Die Verständigung in Englisch ist relativ problemlos möglich, da sich
überall einheimische finden, die zumindest ein wenig englisch sprechen und
verstehen. Durch die zahlreichen heimgekehrten Gastarbeiter ist inzwischen auch
eine Verständigung in deutsch recht häufig möglich. Auf dem Lande
können zumindest Grundkenntnisse der neugriechischen Sprache die Verständigung
erleichtern. Straßenschilder und Ortsnamen sind meist sowohl in griechischer als
auch lateinischer Schrift verfasst.
Stromspannung:
Im Regelfall 220/230 Volt Wechselspannung. Die deutschen zweipoligen Flachstecker
passen normalerweise. Die Mitnahme eines Adaptersets ist dennoch empfehlenswert.
Telefonieren:
Rhodos ist, wie die meisten anderen Orte und Inseln Griechenlands, an das
internationale Fernsprech-Durchwahlnetz angeschlossen. Auslandsgespräche sind
also problemlos möglich. Das Telefonieren in Tavernen und Hotels ist deutlich
teurer als von öffentlichen Kartentelefonen. Telefonkarten sind in Filialen
des Telefon- und Telegrafenamtes OTE, sowie in manchen Kafenions oder
Lebensmittelläden erhähltlich. Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049,
nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Trinkgelder:
In den Hotels erwarten Hotelboys für Koffertragen und ähnliche Dienste
sowie Zimmermädchen ein Trinkgeld. In Restaurants rundet man den Rechungsbetrag
nach oben auf und läßt vielleicht noch einen kleinen Betrag auf dem
Tisch liegen. Auch im Taxi rundet man die zu bezahlende Summe nach oben auf.
Uhrzeit:
Im Winterhalbjahr gilt die osteuropäische Zeit (OEZ), die der
mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um eine Stunde voraus ist; von Ende März
bis Anfang September sind die Uhren auf Sommerzeit umgestellt, also ebenfalls
unserer mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) um eine Stunde voraus.
Verkehrsmittel:
Mietwagen können sowohl über die international tätigen Mietwagenfirmen
als auch über einheimische Verleiher gebucht werden. Letztere sind preislich
meist deutlich günstiger, haben in der Regel aber weniger zuverlässige und
gepflegte Wagen in ihrem Angebot. Auch Jeeps, Motorräder, Mopeds und Fahrräder
können bei vielen Verleihern oder auch direkt an der Hotelrezeption gemietet
werden. Auf Rhodos gibt es keine Möglichkeit, mit der Eisenbahn zu reisen.
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