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Djerba und Südtunesien 1998
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Sonne, Strand und erste Eindrücke

2. Tag (Dienstag, 01.12.98)

Der Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

Der Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Wir haben den 1. Dezember, draußen begrüßt uns ein wolkenloser Himmel und die noch tiefstehende Sonne verbreitet bereits jetzt eine angenehme Wärme. Wie wir allerdings später erfahren, hätten wir eine Woche früher weit weniger Glück mit dem Wetter gehabt; auch hier kann es um diese Jahreszeit recht windig und ungemütlich sein. Glücklicherweise waren wir optimistisch genug, ausreichend dünne Kleidung einzupacken. Also ziehen wir uns entsprechend luftig an und brechen nach dem Frühstück zu einer Erkundungstour durch unseren Hotelkomplex auf. Die aus insgesamt drei Hotels bestehende Anlage ist so weitläufig, dass wir hier ohne weiteres die ganze Woche verbringen könnten, ohne einen Fuß vor den Eingang setzen zu müssen. Einen Hauch orientalischer Lebensart bekommen wir schließlich auch hier geboten. Vor den kleinen Boutiquen in den überdachten Einkaufsgassen warten die Verkäufer nur darauf, dass wir einen Blick in ihre Schaufenster werfen, um gleich aus ihren Läden zu stürzen und sich uns in den Weg zu stellen. Für uns Neulinge ist es gar nicht so einfach, der Überredungskunst dieser Händler zu widerstehen, die uns auf englisch, deutsch und französisch ansprechen. Wie wir in den nächsten Tagen oft genug feststellen werden, sind die Händler hier im Hotel allerdings noch einigermaßen zurückhaltend.

Rund um die beiden von Liegestühlen und Sonnenschirmen gesäumten Außenschwimmbecken tummeln sich sonnengebräunte Urlauber in Badeanzügen. Klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

Um uns von unserem "Schaufensterbummel" zu erholen, verbringen wir den Rest des Tages mit dem Erkunden der Außenanlagen. Klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

Um uns von unserem "Schaufensterbummel" zu erholen, verbringen wir den Rest des Tages mit dem Erkunden der Außenanlagen. Rund um das Hallenbad und die beiden von Liegestühlen und Sonnenschirmen gesäumten Außenschwimmbecken tummeln sich sonnengebräunte Urlauber in Badeanzügen. Abgesehen von den tunesischen Kellnern an der Poolbar ist hier von orientalischem Flair nichts mehr zu spüren. Wir könnten uns genauso in einem Hotel auf Mallorca befinden. Bei einigen Hotelgästen können wir uns auch irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, dass sie bei ihrer Reise zum Ballermann lediglich den falschen Flieger erwischt haben. Klar, auch wir werden in den nächsten Tagen die eine oder andere Stunde am Pool verbringen; heute entschließen wir uns aber, zum feinsandigen Strand hinunterzugehen, um dort unser erstes Sonnenbad zu nehmen. Am Nachmittag nutzen wir den obligatorischen Empfang durch unseren Reiseleiter dazu, einen Busausflug und eine Jeeptour zu buchen, die uns in den nächsten Tagen in den Süden Tunesiens bringen werden. Eine halbtägige Inselrundfahrt mit einem Minizug soll uns am vorletzten Tag außerdem die Highlights der Insel zeigen. Als wir nach dem Abendessen nochmals durch die Einkaufsgassen der Hotelanlage schlendern, entdeckt Gaby neben der Tür eines Ladens eine braune Lederjacke mit schwarzen Verzierungen. Ihrem Gesicht ist schon anzusehen, dass diese Liebe auf den ersten Blick noch Folgen haben wird...



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